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Oberseminar CL

Oberseminar Computerlinguistik (WS 2019/20)

Oleg Harlamov (BA LingInf)

Corpus Query Lingua Franca, Teil 2 (CQLF-2): Eine Ontologie für Korpusabfragesprachen

Mittwoch 30.10.2019, 16:15–17:45, Bismarckstr. 12, Raum 0.320

Oleg Harlamov stellt seine Forschungsarbeiten im Rahmen eines Praktikums am Lehrstuhl für Korpus- und Computerlinguistik sowie eines laufenden Bachelorarbeitsprojekts vor.  Er arbeitet dabei eine Ontologie für Korpusabfragesprachen am Beispiel des Corpus Query Processor (CQP) aus, die in den in Entwicklung befindlichen ISO/DIN-Standard CQLF-2 einfließen wird.

Prof. Dr. Susanne Liebmann-Wurmer (FAU, Kunstpädagogik) & Prof. Dr. Stefan Evert (FAU, Korpus- und Computerlinguistik)

Kunstpädagogin trifft auf Computerlinguist: Wie tickt eigentlich ein/e …?

Mittwoch 06.11.2019, 18:15–20:00, Bismarckstr. 1a, Kleiner Hörsaal

Treffen sich eine Kunstpädagogin und ein Computerlinguist … Was wie der Beginn eines Witzes anmutet, ist Programm bei der Veranstaltungsreihe „Wie tickt eigentlich ein/e …?“ des Zentralinstituts für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU): Prof. Dr. Susanne Liebmann-Wurmer und Prof. Dr. Stefan Evert, werden am Mittwoch, 6. November, um 18.15 Uhr, im Kleinen Hörsaal, Bismarckstraße 1a, in kurzen Impulsvorträgen erläutern und diskutieren, wie ihr jeweiliges Fach „tickt“.

Was sind die grundlegenden Methoden des Fachs und wie sieht der Forschungsalltag aus? Was sind zentrale Begriffe und Fragestellungen? Wo bestehen Schnittstellen zu anderen Fächern? Nach kurzen Impulsen werden diese und andere Fragen gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.
Das Format gibt Einblicke in die Arbeitsweise anderer, auch – vermeintlich – fachlich weit entfernter Disziplinen. Dadurch können Interessierte die eigenen Vorstellungen einem Realitätscheck unterziehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdecken vielleicht neue interdisziplinäre Potenziale an der Volluniversität FAU.

Oberseminar Computerlinguistik (SS 2019)

Lukas Sönning & Dr. Stefan Hartmann (Universität Bamberg)

The English comparative alternation revisited: A fresh look at theory and data

Mittwoch, 29.05.2019, 16:15–17:45, Bismarckstr. 12 (Raum 0.320)

Lukas Sönning und Stefan Hartmann stellen in ihrem Vortrag ein Korpusprojekt zu alternativen Komparativbildungen (nicht Fakten) im Englischen vor (deadlier vs. more deadly usw.). Dabei werfen sie methodische Grundsatzfragen auf und nutzen korpusbasierte Methoden, um vorherrschende Ansichten in der bisherigen Forschung ein wenig in Frage zu stellen und neue Erklärungsansätze vorzuschlagen.

Dr. Besim Kabashi (Lehrstuhl für Korpus- und Computerlinguistik, FAU)

Kollokationen im Albanischen

Mittwoch, 05.06.2019, 16:30–18:00, Bismarckstr. 12 (Raum 0.320)

Im Vortrag wird über die Arbeit berichtet, ein Wörterbuch des Albanischen zu kompilieren. Zu Beginn wird allgemein auf das Thema Kollokationen eingegangen. Anschließend werden die Arbeitsschritte besprochen, die bei der Zusammenstellung des Wörterbuches notwendig sind, u.a. die Datenquellen, Arbeitsmethoden und Werkzeuge, sowie die Auswahl der Lemmata und ihrer Typen.   

Daniel Rieß (doctima GmbH, Alumnus der Linguistischen Informatik)

Die Welt der Technischen Redaktion

Mittwoch, 26.06.2019, 16:15–17:45, Bismarckstr. 12 (Raum 0.320)

In dem Vortrag wird doctima (Dienstleistungen in Technische Dokumentation, Content Management, Softwareentwicklung) und die Branche kurz vorgestellt. Dabei werden insbesondere computerlinguistische Inseln im Arbeitsalltag gezeigt, d. h. die Aufgaben, bei denen Wissen aus Computer- bzw. Korpuslinguistik von Vorteil ist und für Studierende interessant sein können.

Dr. Sascha Wolfer (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim)

Verständlichkeit juristischer Fachtexte: Eyetracking-Korpora in der Verständlichkeitsforschung

Mittwoch, 17.07.2019, 16:15–17:45, Bismarckstr. 12 (Raum 0.320)

Dass die meisten juristischen Texte schwer verständlich sind, ist vermutlich einigermaßen unumstritten. Aus dieser Einsicht können wir leicht ableiten, dass sie hinsichtlich ihrer Verständlichkeit optimiert werden sollten. Im Vortrag werde ich vorstellen, wie mit Reformulierungen auf drei linguistischen Ebenen (Nominalisierungen, komplexe Nominalphrasen, exzessiv eingebettete Sätze) die Verarbeitung juristischer Texte zumindest im Ansatz erleichtert werden kann.

Auf methodischer Ebene werde ich zeigen, wie Eyetracking- oder Lesekorpora erstellt und ausgewertet werden. Dabei lasse ich mich von den folgenden Fragen leiten: Was unterscheidet Eyetracking-Korpora von „klassischen“ linguistischen Korpora? Wie gehen wir vor, wenn wir Eyetracking-Korpora auswerten bzw. linguistische Aussagen aus ihnen ableiten? Welchen Herausforderungen stehen wir gegenüber, wenn wir Eyetracking-Korpora natürlicher Texte erstellen und auswerten?

Auf einem „Nebenschauplatz“ des Vortrags werde ich die Konzepte Lesbarkeit und Verständlichkeit gegenüberstellen. Auch der Verstehensprozess und das Verstehensprodukt werde ich auf konzeptueller Ebene vergleichen und (hoffentlich) verbinden. Ich möchte schließen mit etwas „Werbung“ für ein für die wissenschaftliche Forschung verfügbares Eyetracking-Korpus, das aus populärwissenschaftlichen Texten zusammengestellt wurde.